Playroom – Kleben, Scribbeln, kreativ sein

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Innovation ist heute eine der wichtigsten Zutaten im Geschäftsalltag. Doch wie fördert man diese? Playroom aus Österreich schafft kreative Umgebungen, die auf die individuellen Findungsprozesse von Firmen maßgeschneidert sind und hat jetzt auch eine Home Office Variante seiner genialen Boards am Start.

Alle sprechen von agilen Prozessen, doch wie setzt man sie möglichst verlustfrei um? Dabei helfen die Module oder kompletten Innovationsräume von Playroom aus Wien. Die Österreicher gestalten Umgebungen, in denen sich Teams auf die Suche nach Lösungen, Ideen oder schlicht dem nächsten, großen Ding machen können. Und dazu braucht man mitunter schlicht das richtige Handwerkszeug. Wenn das Team die eine, neue, große Idee ausarbeitet, sind digitale Tools oft hinderlich. Stattdessen kommen wieder Post-ist, Tapes und schlicht der Stift zum Einsatz, da wird gescribbelt, verworfen, weggewischt und wieder neu erdacht. Bei diesen Prozessen hilft Playroom mit individuell auf den jeweiligen Prozess abgestimmten Modulen oder auch kompletten Räumen.

Die einzelnen Elemente sind technisch gleich: Stabile Boards, die sich beschriften, bekleben und sogar mit Magneten nutzen lassen. Je nach Kreativprozess in der Firma werden sie entsprechend vorbereitet und strukturiert, so dass erarbeitete Prozesse in Windeseile umgesetzt werden können. Viele Unternehmen haben mittlerweile solche Umgebungen fest installiert, doch nicht jeder hat den Raum dafür. Die Module von Playroom haben einerseits den Vorteil, dass sie sich platzsparend verstauen lassen, wenn der Bereich anders genutzt werden soll. Zum anderen lassen sich aber auch Pop-Up-Räume realisieren, zum Beispiels für besondere Projekte.

Spielerisch erarbeiten mit Playroom

Alexander Wolf von Playroom weiß um die Vorteile des lockeren Umgangs mit Innovation: „Der spielerische Zugang mit einer seriösen Materie im Business Kontext ist bewusst gewählt. Das durchschnittliche Unternehmensumfeld ist per se nicht sehr stimulierend was Kreativität und Innnovationsfreudigkeit betrifft. Dabei wissen wir alle im Prinzip intuitiv wie gute Ideen entstehen, nur haben wir es schon vergessen. Als Kinder hatten wir unsere Playrooms, in denen wir – mal alleine, mal gemeinsam – Ideen entwickeln konnten. Und das über Tage hinweg, Schlechtes wurde verworfen, an Guten wurde weitergedacht und improvisiert. Heute nennen wir das Design Sprints, Prototyping, und Co-Creatives Arbeiten. Alles nichts Neues, wir haben es nur verlernt und dürfen es in der Regel im Unternehmenskontext kaum einsetzten. Durch die bewusste Anlehnung an die Geisteshaltung, die im Playroom unser aller Kindheit geherrscht hat, können wir auch im Business Umfeld besser kreativ und innovativ denken.“

„Als Kinder hatten wir unsere Playrooms, in denen wir – mal alleine, mal gemeinsam – Ideen entwickeln konnten. Und das über Tage hinweg, Schlechtes wurde verworfen, an Guten wurde weitergedacht und improvisiert. Heute nennen wir das Design Sprints, Prototyping, und Co-Creatives Arbeiten“

Für den aktuellen Megatrend, das Remote oder Home Office hat Playroom nun eine Variante des Moduls für den Einsatz zu Hause entwickelt. Denn während Mobiltelefon, Laptop, und eine schnelle Internetverbindung meist vorhanden sind, sieht es bei der Ausstattung mit anderen Office Tools oft schlecht aus. Es fehlt der Platz und das Ambiente für Sticky Notes, Stifte und das Gestalten von Konzeptansätzen und Ideen auf Flipcharts. Videokonferenzen werden in der ewig gleichen Stitzposition am Küchentisch mit garantiertem Kreuzweh durchgeführt. Unsere Wohnumgebung ist eben als „Heim/Home“ und nicht als „Office“ konzipiert. Hier setzt HOME an.

HOME ist eine all-in-one Workstation um eine Wohnumgebung temporär in eine Office Umgebung verwandeln zu können. HOME besteht aus leichten Whiteboard Modulen auf KAPA Basis, die höchstmögliche Agilität auf engem Raum ermöglichen. Alle Flächen sind magnetisch und haben eine Whiteboard Oberfläche, Zusatzfeatures bieten die Möglichkeit, Mobiltelefon und Laptop für Videokonferenzen in unterschiedlichsten Positionen anzuordnen. So kann man auch mal schnell ein paar Unterlagen mit dem Smartphone während der Zoom-Konferenz einblenden.

Herr Wolf, was bringen diese Räume den Unternehmen?

 

Das kommt darauf an was sie bringen sollen. Unsere erste Frage bei Briefing Gesprächen ist oft: Was ist der Grund dafür, dass Sie einen Innovationsraum realisieren möchten? Die Bandbreite der Anforderungen reichen dann von Förderung der Innovationskultur, Ort des Lernens und Wissensaustauschs bis hin zu konkreten themen- und projektbezogenen Räumen. Oft wissen Unternehmen auf die Frage aber keine richtige Antwort oder sind was die Zielformulierung betrifft noch sehr wage  – hier haken wir nach und definieren mit unseren Kunden immer KPIs, mit Hilfe derer wir genau definieren, wann der Innovationsraum, Agile Space, das Innnovation Lab etc. für wen als Erfolg gilt.

 

Wer setzt solche Räume ein?

 

Zu unseren bekanntesten Kunden in der D-A-CH Region zählen u. a. die Deutsche Bank, Siemens, ORACLE und BMW. Für diese Unternehmen gestalten wir innovative Umgebungen, Prozesse und Workshops nach vorgegebenen Themen. Wissenschaftliche Kooperationen gibt es mit der Leuphana Universität Lüneburg, der Emirates Academy of Hospitality Management in Dubai und der WU Executive Academy.

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