Monitore – XXL oder XXXL?

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Zu viel Bildschirmfläche kann man eigentlich kaum haben, doch diese beide Monitore loten schon die Grenzen des Schreibtisches aus. Und die der Grafikkarte. Verzichten möchte man auf die ultraweiten Bilder aber dennoch nicht.

Der Amerikaner sagt liebevoll „Screen Real Estate“, also zu deutsch etwa „Wertvoller Bildschirmplatz“. Und davon bieten ultrabreite Monitore wie die hier gezeigten jede Menge. Aber macht das auch im Alltag Sinn? Das tut es. Klar, eine Excel-Tabelle über die volle Breite dürfte eher der Extremfall sein, doch neben einem zu bearbeitenden Dokument noch ein paar Fenster mit Informationen geöffnet zu haben, macht die Arbeit definitiv leichter. Und auch wer auf diverse Kommunikationsplattformen angewiesen ist, kann die Messenger-Fenster großzügig auf die Monitore verteilen.

„Im Hotel oder zu Hause steht dann auf einmal nur noch der kleine Notebook-Bildschirm zur Verfügung und man fragt sich, wie man damit überhaupt arbeiten konnte“

Es ist wie mit fast allen Dingen: Man merkt erst, wie sehr man sich daran gewöhnt hat, wenn man plötzlich nicht mehr in den Genuss kommt. Im Hotel oder zu Hause steht dann auf einmal nur noch der kleine Notebook-Bildschirm zur Verfügung und man fragt sich, wie man damit überhaupt arbeiten konnte.

Lässige Weiten – Philips 439P9H

Der Philips bietet beeindruckende 43 Zoll Bildschirmdiagonale. In metrischen Maßen entspricht das satten 110 cm, damit wäre der Schreibtisch schon mal weitestgehend voll. Der reine Bildschirm misst knapp einen Meter in der Breite und 34 cm in der Höhe. Auf dieser Fläche verteilen sich 3.840 x 1.200 Bildpunkte. Diese Auflösung ist überaus alltagstauglich. Einerseits, weil man Texte und Zahlen noch hervorragend lesen kann, andererseits, weil die meisten Notebooks oder Desktops problemlos mit ihr klarkommen. An Mac und PC wird der Philips problemlos erkannt und kann so in Sekundenschnelle genutzt werden.

Laptop-Nutzer werden zudem den integrierten Hub zu schätzen wissen, denn mit Anschlüssen via USB-A und USB-C lassen sich nicht nur die üblichen Peripheriegeräte andocken (und angedockt lassen), einer der USB-C-Ports liefert auch bis zu 75 Watt Leistung und kann so als Notebook-Netzteil dienen. Selbst ein Netzwerkanschluss ist hier vorhanden, so hat man nach dem Anschließen die perfekte Büroumgebung. Ein Druck auf die Oberseite lässt eine integrierte Kamera ausfahren, die – sofern man den Philips via USB-C angeschlossen hat – automatisch erkannt wird und dann für die unvermeidlichen Webinare und Videokonferenzen genutzt werden kann.

Philips 439P9H

ca. 900 Euro

43 Zoll (110 cm) Diagonale

3.840 x 1.200 Bildpunkte

HDMI, DisplayPort, USB-C, integrierte, ausklappbare Kamera mit Full-HD-Auflösung

www.philips.de

Extrabreit – LG 49 WL 95C

Wer 43 Zoll für Monitore eine große Diagonale hält, sollte sich den 49er von LG ansehen. Atem- und sichtberaubende 124 cm Diagonale machen aus jedem Arbeitsplatz ein „Cubicle“, einen quasi privaten Rückzugsort, denn will man am LG vorbeiblicken, muss man den Kopf schon ordentlich drehen. Im Gegnzug bekommt man einen unglaublich großen, nahtlosen Arbeitsbereich, der mit 5.120 x 1.440Pixeln auch beeindruckend hohe Auflösung bietet. Egal, wie anspruchsvoll die Tätigkeit ist, vom Videoschnitt über die Verwaltung umfangreichster Tabellen oder eben auch, um sich einfach im Alltag Überblick zu verschaffen, an Platz wird es hier nicht mangeln.

Auch anschlusstechnisch ist der bildschöne, mit weißer Rückwand versehene Koreaner ein echtes Multitalent. HDMI, DisplayPort und natürlich USB-C erleichtern den Anschluss, USB-A-Anschlüsse erlauben auch hier das unkomplizierte Andocken von Peripherie. Auch beim LG liefert der USB-C-Anschluss Strom und zwar gleich 85 Watt, das reicht auch für größere Notebooks. Der Computer, an den der LG angeschlossen werden soll, braucht allerdings eine leistungsfähige Grafikkarte. Einerseits, um die angebotene Auflösung überhaupt zuerkennen, andererseits, um die knapp 7,5 Millionen Bildpunkte aus ausreichend schnell mit frischen Inhalten zu versorgen.

Einen größeren Bildschirm kann man sich zurzeit nicht auf den Schreibtisch stellen, somit ist der LG die Ultima Ratio für Anhänger von viel „Workspace“. Die clevere Software ermöglicht es sogar, eine angeschlossene Tastatur und Maus mit bis zu 4 Geräten zu benutzen.

LG 49 WL 95C

ca. 1.500 Euro

49 Zoll (124 cm) Diagonale

5.120 x 1.440 Bildpunkte

HDMI, DisplayPort, USB-C

www.lg.com
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