Drucker – Digitales wird greifbar

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Die einen sehen sie als austauschbares Werkzeug, die anderen als individuell optimale Ausdrucksform. Ähnlich groß ist die Bandbreite bei Druckern, die von der Hochleistungsmaschine mit Multifunktionsfähigkeiten in der Arbeitsgruppe bis zum Edel-Farb-Drucker für Fotokünstler reicht. Und auch Gadgets zum Ausdruck einer eigenen Denkweise sind hier nicht weit.

Nichts verwandelt ein schönes, sauberes, neues Stück Papier so schnell in Altpapier wie ein Drucker. EIN Drucker? Tausende verschiedene Modelle sorgen dafür, dass es für jeden Einsatzort und -zweck das passende Modell gibt. Sie versprühen Tinte oder schmelzen Farbpigmente in die Papieroberfläche, und das auf verschiedensten Wegen. Vom vernetzten Großformater bis zum mobilen Druckzwerg mit Akkubetrieb ist alles dabei, und je nach Anwendung können ganze Netzwerke oder ein einzelnes Smartphone ihre Dienste anfordern. Und wie es nun einmal so ist – die hier vorgestellten Geräte sind so oder in abgewandelter Form auch bei anderen Herstellern zu finden. Nur beim Cubinote, da sind wir uns nicht so sicher.

Toner vs. Tinte

Es wird der ewige Wettstreit sein: Druckt man besser, kostengünstiger, schöner, schneller mit einem Laser- oder einem Tintenstrahldrucker? Die einen sagen so, die anderen sagen anders. Fakt ist, dass auch heute noch die Anzahl der Ausdrucke im Jahr eine magische Grenze darstellt – wobei zu dieser Magie auch gehört, dass diese Grenze von Fall zu Fall und von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ist.

Auch heute noch ist es Fakt, dass Selten- bis Kaum-einmal-Druckende beim Laserdrucker davon ausgehen können, dass ihr Drucker druckt, während beim Tintenstrahler auch mal einzelne Farbdüsen streiken können. Dafür ist die Farbigkeit günstiger zu bekommen – zumindest im Einstiegspreis.

Mu-Fu Drucker vs. Spezialist

Wer das Trio bzw. Quartett aus Drucken, Scannen, Kopieren (und Faxen) einigermaßen regelmäßig benötigt und dabei auf einen Gerätepark verzichten möchte, der kommt an den MUltiFUnktionsgeräten überhaupt nicht vorbei. Was in Firmen obligatorisch und an der jeweiligen Stelle irrelevant ist, wird für den Fotoliebhaber oder Grafiker interessant: So ein multifunktionaler Drucker muss gegenüber Fotospezialisten doch den einen oder anderen Schritt zurückstecken, auch wenn die Unterschiede zusammengeschmolzen sind.

Wer das bedenkt, hat aber im Alltag weniger Sorgen, denn die eine oder andere Aufgabe kann der MFP (Multifunktionsprinter) dann auch erledigen, ohne einen Rechner anwerfen zu müssen.

Vernetzte Drucker

Gibt es noch Drucker, die nicht zumindest über eine Netzwerkbuchse verfügen? In der Bürowelt sowieso nicht. Und auch WLAN und vor allem Bluetooth haben den Weg – zumindest in einer gewissen Breite – in die Consumerwelt gefunden, deren Geräte sich in Sachen Qualität auch für das Business eigenen, und zwar nicht nur im Home Office. Dann lässt sich die Präsentation oder ein Formular, das auf dem Handy lagert oder mal eben aus dem Web gezogen wurde, mit ein paar Touches zu Papier bringen. Oder vielleicht sogar das Angebot für den Außendienstler beim Kunden?

Ganz großes Kino

A2+, A1+ und sogar B0+ – das sind die maximalen Breiten der jeweiligen Topmodelle in drei SurecColor-Baureihen von Epson. „Klein“, aber fein drucken die SureColor SC-P700 und -900 für Fotografen und Künstler, die mit dem „Carbon Black“-Modus größere Schwarzdichten produzieren und ohne Spülung des Tintensystems von „Photo Black“ auf „Matte Black“ wechseln können. Drei Autofeeder und randloser Druck gehören auch noch dazu.

A1+, also 61 cm breit, kann der Epson SureColor SC-T2100 mit vier Farben drucken – auf dem Schreibtisch und damit ideal für kleine Büros, Freiberufler oder in Klassenräumen. Der kabellos über WiFi direct ansteuerbare Drucker ist im Format bis zu 43 Sekunden schnell.

Mit den Modellen SurColor SC-P7500 und SC-P9500 bringt Epson die ersten 12-Farb-Proofdrucker auf den Markt. Zielgruppe der aus 800 Düsen bis zu DIN B0+ (ca. 112 cm breit) druckenden Großbildspezialisten: Künstler, Fotografen und Proof-Spezialisten, die den möglichen großen Farbraum benötigen.

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A1+, also 61 cm breit, kann der Epson SureColor SC-T2100 mit vier Farben drucken – auf dem Schreibtisch und damit ideal für kleine Büros, Freiberufler oder in Klassenräumen. Der kabellos über WiFi direct ansteuerbare Drucker ist im Format bis zu 43 Sekunden schnell.

Mit den Modellen SurColor SC-P7500 und SC-P9500 bringt Epson die ersten 12-Farb-Proofdrucker auf den Markt. Zielgruppe der aus 800 Düsen bis zu DIN B0+ (ca. 112 cm breit) druckenden Großbildspezialisten: Künstler, Fotografen und Proof-Spezialisten, die den möglichen großen Farbraum benötigen.

Revival der Klebezettel

In einer knuffig-runden Home-Variante und als praktisch-kantigen Pro-Kubus bringt Cubinote ein praktisches Utensil der analogen Büroarbeit zurück: Das Post-it – ok – tatsächlich heißt es „Haftnotiz“, aber wenn sich im Bürobereich ein Produkt als Namensgeber einer ganzen Gattung hervortut, dann – natürlich abgesehen von „Tesa“ und „Edding“ – die bunten Klebezettel.

Cubinote gibt es in den Farben Weiß, Gelb, Blau und Rot und druckt im Thermosublimationsverfahren monochrome Nachrichten, Notizen, Bilder, Listen etcpp., die dann beispielsweise im Meeting an ein Whiteboard geklebt werden können. Zugespielt werden die Daten von Smartphone-Apps oder via PC – drahtlos, denn Cubinote „kann“ Bluetooth und WLAN. Cubinote kostet zwischen 70 und 150 Euro, und der Dreierpack Nachschub liegt zwischen 17 und 20 Euro

Mobiler Drucker

Mit und ohne Akku gibt es den Canon Pixma TR150. Der in letzterem Fall zwar etwas teurer kommt, dann aber komplett kabellos genutzt werden kann – bis zu 330 Seiten lang, bevor er wieder an die Steckdose muss, und 40 mehr als sein Vorgänger. Bedient wird über ein 3,7 cm großes OLED, und Daten empfängt der kleine Tintenstrahler über WLAN, sowohl im Bereich von 2,4 als auch 5 GHz, sowohl vom PC als auch von Android- als auch iOS- und Windows-10-Smartphones.

A3 auf dem Schreibtisch

Nein, wirklich kompakt kann ein A3-Laserdrucker von Haus aus nicht sein, doch für den Canon i-Sensys LBP852Cx braucht es keinen eigenen Schrank, um ihn unterzubringen. 650 Blatt A4-Papier kann er von Haus aus vorhalten, was dann bis auf 2.850 Blatt erweitert werden kann. Bei bis zu 36 Seiten/Minute kommt man damit schon ein Stück weit – wenn man nicht gerate bis zu 1.200 mm lange Banner druckt.

Von allen Seiten

Doppelseitig können die beiden 3-in-1-Geräte Epson Expression Home XP-3100 und XP-4100 drucken, scannen und kopieren, und das auch via WLAN. Nicht nur von PCs, denn es steht mit der Epson iPrint-App auch ein Zugang für Smartphones und Tables zur Verfügung. Der Tintenstrahldrucker schießt dabei jede Farbe aus einer eigenen Kartusche, was beim Nachfüllen günstiger wird. Beim 3100er wird der Drucker über ein 3,7 cm großes Display bedient, beim 4100er ist dieses Display 6,1 cm groß. Die Universaltaltente sind ab knapp 90 Euro erhältlich.

Sicherheitsfaktor

ECOSYS P3145dn, ECOSYS P3150dn und ECOSYS P3155dn heißen drei Drucker von Kyocera, die konform zur DSGVO eingesetzt werden können. „Vertraulicher Druck“ wird durch eine PIN-Code-Abfrage gewährleistet, und verschiedene Netzwerkfunktionen bis hin zu IP-Filtern und Port-Nummernbeschränkung gehören ebenfalls zum Sicherheitskonzept dazu. Eine optionale SSD sorgt für Verschlüsselung von Druckdaten – die danach sicher wieder überschriben werden. Bis zu 500.000 Seiten können mit einer Bildtrommel und Entwicklereinheit erzeugt werden – Teil des Umweltkonzepts, das auch mit dem Blauen Engel ausgezeichnet wird.

Auswahlverfahren

Sechs verschiedene Modelle umfasst die Farb- und Schwarzweiß-Laser-Serie Color LaserJet Pro M100 und M200. Je nach Version mit und ohne Fax-, Scan- oder Kopierfunktion erhältlich ist. Gemeinsam ist ihnen das Druckwerk, das auch über Google Assistant, Amazon Alexa und Apple Siri angesprochen werden kann – im wahrsten Wortsinne. Es gibt Varianten mit WLAN (2,4 und 5 GHz) und einem Mechanismus für doppelseitige Ausdrucke. Der Einstieg beginnt bei 289 Euro, das Topmodell kostet 429 Euro.

Neidfaktor

Envy, Neid, heißen Branchenübergreifend die Serien bei HP. Bei denen sich die US-Amerikaner neben der Funktionalität verstärkt auch dem Aussehen gewidmet haben. Envy 2700 und Envy 6000 sind die beiden neuesten Serien unter diesem Label, die auch am Programm HP Instant Ink teilnehmen können: Die Drucker bestellen automatisch Tinte nach, sobald sich der Füllstand dem Ende zuneigt. Die beiden Multifunktionsserien können über WLAN auch vom Smartphone aus genutzt werden, und der 6000er bietet sowohl einen Scaneinzug als auch eine Mechanik für Doppelseitendruck. Damit sind alle Funktionen die man aus dem Office schon kennt abgedeckt.

Drucker sind tot?

Nein – noch lange nicht. Ja, digitale Daten sind schnell und komfortabel, aber wir merken uns und verstehen besser, wenn wir etwas aus einem Buch, von einem Blatt Papier oder sogar einem e-Book-Reader ablesen. Außerdem gelingen Korrekturarbeiten und kreative Ansätze besser, wenn mehr Sinne in eine Arbeit involviert sind. Nicht nur das Sehen, sondern auch das Fühlen beim Umblättern oder Halten eines Stifts für Notizen.

Nicht zuletzt ist es gesund: Die Augen werden es danken, wenn zwischendurch eine andere Entfernung scharfgestellt werden muss. Von daher – drucken Sie etwas aus, wenn es komplexer ist oder wenn sie auf Basis eines Textes weiterarbeiten, weiterdenken müssen. Nicht zuletzt findet man Stellen besser wieder, die man nicht nur gesehen, sondern auch „körperlich“ lokalisiert hat.

Eigentümer oder Besitzer?

Man muss nicht unbedingt der Eigentümer eines Druckers sein, um digitale Daten zu Papier zu bringen. Ähnlich wie bei Tinten-Abos von Herstellern wie HP und Epson kann man Drucker vorübergehend besitzen und dafür einen regelmäßigen Betrag zahlen.

 

So ähnlich kann man dann auch mit Druckern verfahren, die man beispielsweise für ein Projekt braucht: Vielleicht ist es dann ja günstiger, ein Multifunktionsgerät für den täglichen Gebrauch bereit zu halten, aber es gibt eben auch Druckjobs, die über dessen Kapazitäten oder Fähigkeiten hinaus gehen. Ein speziellerer Drucker wird dann bei einem Dienstleister für Tage, Wochen oder gar Monate gemietet. Wobei sich im letzteren Fall fast schon wieder ein Kauf lohnen könnte.

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