Das digitale Whiteboard

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Der Mensch ist visuell orientiert. Das betrifft auch Abläufe und Strukturen im Job. Vielleicht finden sich deswegen noch so viele klassische Whiteboards in den Büros dieser Welt. Aber das geht doch auch digital, oder? Tut es, mit Miro.

Früher war das Whiteboard die Universalwaffe im Büro. Als moderne Variante des Flipcharts erlaubte es nicht nur, handschriftlich Ideen und Grafiken zu erstellen, es ließ sich auch hervorragend mit Haftnotizen zupflastern. Nett, aber keinesfalls digital, außer man macht Handyfotos davon, die sich aber nicht durchsuchen lassen. Dann kamen die digitalen Whiteboards – immer noch in der physischen Welt – die das Niedergeschriebene auf irgendeine Art digitalisieren und verteilen konnten. Schon nicht schlecht, aber denkbar ungeeignet zur Kollaboration auf Distanz. Was tun? Die Lösung heißt Miro.

 

Das digitale Whiteboard

Miro bringt als Webapp die gewohnte Funktionalität des Whiteboards ins Internet. Mit wohldosiertem Zugriff für alle Beteiligten. Genau nach dieser Funktionalität hatte Firmengründer Andrey Khusid nämlich 2011 gesucht, als er die Vorschläge seiner Designagentur an seine Kunden kommunizieren wollte, ohne dass diese in sein Büro mussten. Daraus entstand schließlich Miro und diese Plattform, die mittlerweile mehr als 25 Millionen Menschen nutzen.

Warum ist Miro so erfolgreich?

Kollaborationstools gibt es viele, doch der Umgang mit einem großen Stück Papier ist nun einmal ein sehr intuitiver Weg, um Ideen und Prozesse zu skizzieren. Miro bietet reichlich Tools bei der Gestaltung. Wer mit einem leeren Board beginnt, kann dieses mit Text, Stickies und Formen füllen, Anmerkungen machen und Verbindungslinien einfügen. Zudem aber gleich auch mit einem Mausklick Charts, Tabellen, Diagramme, Kanbans, Wireframes oder Stickers und Emojis. Auch Webinhalte lassen sich einbinden, so ist das verwendete Bild einer Website stets aktuell.

Templates, Templates, Templates

Den eigentlichen Zauber machen aber die Templates aus, die es für Miro gibt. Im sogenannten „Miroverse“ gibt es unzählige Vorlagen für alle erdenklichen Situationen. Workshops, Meetings, Designsprints und agile Workflows muss man so nicht von Grund auf neu und vor allem selbst bauen, sondern kann sich an entsprechenden Vorlagen erfreuen, die teils mit so viel Liebe zum Detail erstellt wurden, dass man Hemmungen hat, diese überhaupt zu nutzen.

Ein beliebtes Tool sind die sogenannten „Mood Check-Ins“, bei denen sich zunächst jeder Teilnehmer einer bestimmten Stimmung zuordnet, eventuell noch verbunden mit der Auswahl eines speziellen Charakters. Selbst Brettspiele wurden in Miro erstellt, sodass man eine Pause nutzen kann, um mal eben eine Partie Schach oder Halma zu spielen.

Den relevanten Part machen natürlich die ernsthaften Vorlagen aus, die teilweise von weltbekannten Firmen entworfen und hier zur Verfügung gestellt wurden. Beispielsweise gibt es eine Vorlage von Cisco, um eine Meeting-Zusammenfassung zu erstellen.

Einbindungen ohne Ende

Miro lässt sich nicht nur als Stand-alone-Plattform nutzen. Es gibt bereits Einbindungen in andere Tools wie Webex oder Zoom. Installiert man diese, lässt sich das Miro Board direkt in Meetings nutzen. Dazu gibt es Einbindungen für Google Drive und Box, das Kommunikationstool Slack und Designtools wie Figma.

Kollaboration ohne Grenzen

Andere Mitstreiter lassen sich unkompliziert per Link einladen. Dabei lässt sich bestimmen, ob die Eingeladenen die Inhalte nur ansehen oder auch verändern können. Ersteres macht Sinn, wenn man Ideen in Richtung Kunde „pitchen“ will. Allerdings gibt es unterschiedliche Preismodelle und diese beinhalten auch verschiedene Möglichkeiten der Kollaboration.

In der Gratisvariante kann man bis zu 3 Boards mit unlimitiert vielen Teammitgliedern teilen. Das ist ideal, um Miro erst einmal auszuprobieren oder auch für die Verwendung in Schulen und Kursen. Für 10 Dollar je Mitglied kann man seine Boards in Projekten verwalten und eine beliebige Zahl von Gästen einladen. Darüber gibt es noch Business- und Enterprise-Pläne für 20 Dollar je Teammitglied. Vieles lässt sich aber in kleinen Teams schon mit der kostenlosen Einstiegsvariante abbilden.

Miro

Digitales Whiteboard zur visuellen Zusammenarbeit in Teams mit beliebigenStandorten, Webapp, Anwendungen für Mac, PC und Linux verfügbar

www.miro.com

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