Das Hamburger Ding – Coworking in allen Facetten

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Eigentlich dachten wir ja, wir hätten die Coworking Spaces in Hamburg schon vor drei Ausgaben „abgefrühstückt“, doch dann kamen die Infos zum Hamburger Ding rein. Ganz ehrlich? Wir geben unsere Wohnungen auf und ziehen da ein.

Klar, Coworking – das sagt schon das Wort – hat als wesentlichen Wortbestandteil die „Arbeit“. Dass die dafür geschaffenen Plätze mittlerweile längst nicht mehr aussehen müssen wie ein normales Büro, hat sich allerdings auch herumgesprochen. Wir loungen, lümmeln und „huddeln“ dank kreativer Innenarchitekten heute in den spektakulärsten Umgebungen. Themenräume machen nicht nur das Auffinden des Meetings leichter, sie sorgen im Zweifel auch für die nötige Portion Auflockerung, wenn das Treffen ins Stocken gerät. Wer auf solche Annehmlichkeiten steht, ist beim Hamburger Ding mehr als richtig. Die Entwickler hinter dem Projekt – Home United – nennen es daher auch nicht einfach Coworking Space, sondern Cross Community Space. Zu recht.

Arbeitsumgebung nach Maß

Das klassische Produkt eines Coworking Spaces ist der Flexdesk, also ein Arbeitsplatz, den man für Stunden, Tage oder auch längere Phasen mietet. Das Wort Flex sagt es, man hat keinen fest zugeteilten Tisch, sondern kann sich jedes Mal neu orientieren. Und da hat man im Ding wirklich die Qual der Wahl. Wer mag, kann seinen Tag auf dem Laufband verbringen, natürlich samt angedocktem Tisch für Notebook & Co. Alternativ gibt es Arbeitsplätze mit Blick auf die Hamburger Skyline, Sofalandschaften, und, und, und. Mit der Buchung, egal ob als 24-Stunden-Ticket, für 5 Tage oder auch einen ganzen Monat, hat man zudem Zugang zu den inspirierend eingerichteten Community-Bereichen. Das gilt übrigens auch, wenn man ein Private Office bucht, also eine Fläche, die man ausschließlich zur Verfügung hat. Für Neustarter und Gründer, die ein wichtiges Projekt beginnen oder neue Teammitglieder kennenlernen wollen, sind außerdem die „Mini- MeeDing“-Räume für zwei bis vier Personen perfekt. Inkludiert ist dabei stets Highspeed-WLAN, Kaffee-, Tee- und Wasser-Flat. Der Space ist in der Woche 24 Stunden, also rund um die Uhr nutzbar.

Community und Event Areas

Die angesprochenen Community-Areas sind vielfältig. Da wäre beispielsweise die „Cappellini Lounge“, benannt nach dem Einrichter. Diese ist auch als Eventspace buchbar und bietet bis zu 200 Personen Platz. Ein Barbereich für 36 Personen und ein Lounge- und Tanzbereich künden davon, dass hier nicht nur bierernste Meetings abgehalten werden sollen.

Die „Hygge Lounge“ wurde in Kooperation mit dem dänischen Textilspezialisten Kvadrat eingerichtet und verspricht Gemütlichkeit pur. Auf 50 m2 finden bis zu 50 Personen Platz und eine vollausgestattete Küche bietet die Möglichkeit zu qualitativ hochwertigem Catering oder auch interaktiven Kochsessions.

Die Adrenalin Lounge fasst bis zu 150 Personen auf 135 m2 und bietet als besonderes Highlight einen ebenerdigen Boxring. Ideal, wenn man die Gehaltsverhandlungen mal im wahrsten Sinne des Wortes vor Publikum ausfechten will. Spaß beiseite, eine Diskussionsrunde lässt sich hier natürlich vortrefflich in Szene setzen. Angrenzend kann man dann noch den Sports Hub nutzen, wo beispielsweise Laufbänder zu „bewegten“ Diskussionen anregen.

In der „Thonet Lounge“ kann man es sich in den Ohrensesseln des bekannten Möbelherstellers bequem machen und wo man schon dabei war, wurde auch das „Thonet Rooftop Café“ mit Möbeln ausgestattet. Natürlich kommt hier der legendäre Kaffeehausstuhl zum Einsatz. Kleinere Teams hingegen finden im „The Fritz“ ihre Heimat. Mobiliar von Fritz Hansen macht den Tagungsraum für bis zu 12 Personen samt angrenzender Dachterrasse zum idealen Fluchtpunkt.

Von der Lounge bis zum Podcast-Studio

Uns hat es ja die „Whisky Lounge“ mit ihren bequemen Ledersesseln und den dunklen Wänden angetan. Hierhin würden wir uns nach einem langen und hoffentlich erfolgreichen Arbeitstag zurückziehen, um mit maximal 6 Personen auf unsere Abschlüsse anzustoßen. Wer solche Momente häufiger hat, kann seinen favorisierten Whisky in einem gläsernen Tresor einlagern lassen. Ebenfalls extrem gediegen ist die „Walter Knoll Suite“. Insider ahnen es, auch hier hat der entsprechende Möbelhersteller seine Finger im Spiel. Bis zu 9 Personen sollen es sich auf luxuriösen 70m2 bequem machen und während des Arbeitsprozesses locker zwischen dem lässigen Ecksofa und dem Besprechungstisch wechseln können.

Es ist mehr Kreativität gefordert? Dann ab in den „Vitra Workshop Space“. Hier lockt dynamisch „besetzbares“ Mobiliar zum gemeinsamen Brainstorming. Die Ergebnisse können dann gleich auf den beschreibbaren Wänden notiert werden.

Wände bekritzeln ist nicht euer Ding? Dann vielleicht ein Podcast. Damit dieser professionell wird, lockt im Hamburger Ding ein komplett ausgestattetes Studio. Bis zu drei Protagonisten können hier mit Equipment von Rode aufnehmen oder live podcasten. Das Team vom Ding unterstützt dabei vom Setup bis zur Content-Distribution. Ihr mögt Technik? Dann setzt das Ding noch einen drauf: Im E-Sport Space von United Cyber Space kann man auf bis zu 60 Spielplätzen Gaming-Events und Schulungen realisieren, egal ob für kleine Teams oder gleich die ganze Meute.

Nach Hamburg folgen Kiel, Osnabrück und Bremen

Was so gut aussieht, sollte nicht auf die Hansestadt beschränkt bleiben. Nach dem Hamburger Ding folgt nämlich schon bald das Kieler Ding. Osnabrück und Bremen sind in der Planung.

Hamburger Ding

Cross Community Space mit unterschiedlichsten Arbeits- und Meetingbereichen

 

24 Stunden Ticket      24 EUR

5 Tage Pass                 60 EUR

 

Nobistor 16

22767 Hamburg

www.hamburgerding.de

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