Brother MFC-L9570 CDW – Macht alles außer Kaffee

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„Gedrucktes ist tot“ unkte schon seinerzeit Harold Ramis alias Spengler im Film Ghostbusters. Die Realität straft ihn lügen, wir drucken heute mehr denn je, nicht nur das Magazin in Ihren Händen, sondern auch jede Menge Briefe, Präsentationen, und, und, und. Damit all das möglichst komfortabel funktioniert und darüber hinaus auch Annehmlichkeiten wie Scans, Kopien und Faxe, ist der richtige Sparringspartner gefragt. Probieren wir das doch mal mit dem Brother MFC-L9570 CDW.

Brother MFC-L9570 CDW close up vom Display

Büroraum ist teuer, da will jeder Quadratmeter gut genutzt sein, auch der für Technik. Also sollte es nicht nur ein Drucker sein, sondern eben ein Multifunktionsgerät, das auch scannt, kopiert und die drei bis fünf Faxe empfängt, die im Jahr noch so eintrudeln. Doch der Markt an Multifunktionsgeräten ist, vorsichtig formuliert, unübersichtlich. Für den gewerblichen Einsatz kann man die meisten Low Cost Modelle erst einmal ausklammern, denn wenn täglich ein paar Hundert Seiten im Ausgabeschacht liegen, stoßen diese Modelle schnell an ihre Grenzen. Das beginnt schon beim Papiervorrat, denn wenn sich der Chef mal wieder das halbe Internet ausdruckt, kommen die wirklich wichtigen Briefe schnell zu kurz und die Rennerei, um Papier nachzulegen, beginnt.

MFC-L9570 CDW

Also soll es einer mit ordentlich Vorrat sein, dazu solide Technik und eben all die angesprochenen Fähigkeiten. Wir sind auf unserer Suche fündig geworden und zwar bei Brother. Das exakte Modell ist der MFC-L9570 CDW. Gut, der Name ist alles andere als einprägsam, aber ansonsten ist der Brother schon ein Stück Technik, dass in Erinnerung bleibt. Zunächst wegen seiner Abmessungen und des Gewichts. Auf den zweiten Blick aber wegen seiner Fähigkeiten und der intuitiven Bedienung.

Brother MFC-L9570 CDW mit Unterbau

Ab in die Cloud

Drucken, Kopieren, Scannen, Faxen – den modernen Vierkampf des Dokumentenhandlings beherrschen auch andere. Die Frage ist jedoch, wie elegant das alles klappt. Typischer Anwendungsfall: Das Scannen von Dokumenten. Irgendwas wird ja doch immer noch mit Unterschrift und Firmenstempel gebraucht. Da heißt es ausdrucken, die Signatur drunter setzen und wieder ab in den Scanner. Und wie kommt das Dokument dann ins Mailprogramm? Wer mal versucht hat, die Maileinstellungen in einem Drucker zu hinterlegen, weiß, dass man die Zeit lieber anders investieren kann.

„Pizzakarte to PowerPoint – der Brother scannt alles. Überall hin”

Der Brother erledigt solche Sachen, neben der Option, auf USB zu speichern, ganz lässig in der Cloud. Und wo da? Das entscheiden Sie. Als vorgegebene Dienste gibt es OneDrive, OneNote, Dropbox, Google Drive, Evernote und Box zur Auswahl. Zudem kann man einen FTP-Zugang hinterlegen, die Scans im eigenen Netzwerk sichern und ja, auch per Mail versenden. Wir haben uns gleich für die bei uns alltäglich genutzte Dropbox entschieden. Beim Scan gilt es dann noch zu wählen, ob man JPEG, PDF, durchsuchbares PDF oder gar Word-, Excel. Oder PowerPoint-Dateien haben möchte. Last not least bietet der Brother zweiseitige Scans an und das in rasender Geschwindigkeit. Sei’s drum, seit er in der Redaktion steht, wird alles gescannt, was nicht bei drei auf den Bäumen oder im Mülleimer ist, von der Tagespost bis zur Pizzakarte.

Und druckt und druckt und druckt

Nächste Pflichtaufgabe: Drucken, dafür ist das Ding ja da. Also erst einmal ran an die Pflichtaufgaben. Ein Word-Dokument mit 10 Seiten braucht etwas über 30 Sekunden. So schnell ist man meist kaum beim Drucker angelangt. Kniffliger sind da schon PDFs, da hier erst ein wenig gerechnet und aufbereitet werden muss. Nach etwa 45 Sekunden liegt unser 4-Seiter fertig im Ausgabeschacht. Bei doppelseitigem Druck geht naturgemäß Zeit fürs Papierhandling verloren, in unserem Fall etwa 6 Sekunden. Etwas langsamer geht es im Silent-Modus voran: Unser Test-PDF braucht auch hier 45 Sekunden, doppelseitig braucht der Brother gut 70 Sekunden. Ein sauberer Wert für dieses Hassformat. Ein 10-seitiges Word-Dokument hingegen benötigt bei einseitigem Druck etwa eine Minute. Alles in allem aber Zeiten, mit denen man im Alltag hervorragend leben kann.

Noch ein Klassiker: Paketaufkleber. Wer beispielsweise DHL nutzt, kann die online generierten PDFs perfekt auf handelsübliche Etiketten drucken. Diese lassen sich bei großem Bedarf in einem der optionalen Papierfächer verstauen, für gelegentliche Versandaktionen nimmt man einfach den Mehrzweckeinzug auf der Vorderseite. Dort lassen sich auch hervorragend Briefumschläge oder andere Sonderformate zufüttern, exotischen Druckexperimenten steht also nichts im Wege. Apropos exotisch, es gibt sie noch, die Kopie und auch das Fax hat noch nicht überall ausgedient. Da ist es beruhigend, dass der Brother MFC-L9570 CDW beides beherrscht.

Fazit

Auf der Suche nach einem Rundum-Sorglos-talent im A4-Format wird man beim Brother fündig. Preislich gehört er noch in die Kategorie bezahlbar, zumal es recht verlockende Leasingangebote gibt. Und was die Planungssicherheit in Sachen Kosten angeht, kann er mit niedrigen Kosten bei den Verbrauchsmaterialien punkten und der sogenannte Print AirBag von Brother sorgt dafür, dass auch der Austausch von Verschleißteilen, die von den üblichen Garantiebestimmungen ausgenommen sind, kostenlos geregelt wird. Das freut das Controlling und somit die ganze Firma.

Brother MFC-L9570 CDW

A4 Farb-Laser Multifunktionsgerät, das druckt, scannt faxt und kopiert. Die Idealbesetzung eines jeden kleinen Büros und ein Traum für jeden Solopreneur, der mit seiner Korrespondenz einen bleibenden Eindruck hinterlassen will.

ca. 1.300 €

Eignung: Home Office | Small Office | Company

Wertung: 85 Prozent

Qualität:         90

Bedienbarkeit:            90

Funktionalität:            80

Performance:             80

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